Antiliberales Europa - Themenheft der Zeithistorische Forschungen
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Die sehr verbreitete These, das vereinte Europa sei eine Anwort auf die Erfahrungen der beiden Weltkriege und im 20. Jahrhundert habe „mehr Europa“ stets „mehr Freiheit“ und „mehr Demokratie“ bedeutet, ist durch die aktuelle Krise Europas als Fortschrittserzählung zumindest politisch fragwürdig geworden.
Gestützt wird dies nun auch durch historische Untersuchungen der Entwürfe und Erfahrungen europäischer Integration insbesondere zwischen 1920 und 1970, in denen viele antiliberale Dimensionen augenscheinlch werden, die den gängigen Narrativen der Europäisierung zuwiderlaufen.
Das neue Themenheft der „Zeithistorischen Forschungen“ greift dies auf und dokumentiert in Aufsätzen, Debatten, Quellenhinweisen und Besprechungen wichtige Forschungsansätze
und - ergebnisse.
Information:
idw-online.de/de/news513313
Inhalt und Beiträge:
http://www.zeithistorische-forschungen.de
Redaktion (ph)