Den großen Schrecken im Kleinen begreifbar machen
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Wenn der 1. und 2. Welkrieg im Geschichtsunterricht thematisiert werden, fehlt meist der persönliche Aspekt und viele Schüler sind eher gelangweilt, da sie sich mit der Thematik nicht identifizieren können.
Mit dem Projekt "Die Familie Chotzen" wird nun auf einzigartige Weise ein Blick tief in das Innere einer Familie jüdischer Abstammung gewährt. Durch Bildmaterial, Videos und Interviews können Schüler miterleben, wie massiv die Auswirkungen der Weltkriege und der Judenverfolgung auf die einzelnen Familienmitglieder waren. So gelingt es das Große Verbrechen im Kleinen, im Privaten begreifbar zu machen und damit umso eindringlicher zu demonstrieren, was für Schicksalsschläge mit dem Nationalsozialismus einhergegangen sind.
"Die Familie Chotzen - Lebenswege einer jüdischen Familie von 1914 bis heute" ist ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des Deutschen Historischen Museums mit Unterstützung der Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz.
Zum Projekt:
http://www.chotzen.de/
Redaktion (al)