Erster Grundschulleistungsvergleich in Deutschland 2011
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Die Ergebnisse des ersten nationalen Grundschulleistungsvergleichs (2011) nach den länderübergreifend vereinbarten Bildungsstandards unter mehr als 30.000 Schülern der vierten Klassen in über 1300 Grund- und Förderschulen sind heute von der Kultusministerkonferenz vorgestellt worden. Danach nehmen Bayerns Grundschüler beim Lesen und Rechnen den Spitzenplatz ein, gefolgt von Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie Thüringen (Lesen) und Baden-Württemberg (Mathematik). Die Schlußplätze gehen an Berlin, Hamburg und Bremen.
Weitere Aspekte des Bundesländervergleichs war die Integration von Grundschülern mit Migrationshintergrund sowie die Chancengleichheit für Kinder aus bildungsfernen familiären Verhältnissen. Danach haben Grundschüler, deren beide Elternteile im Ausland geboren wurden, gegenüber deutschen Gleichaltrigen mit ihren Lese-Leistungen einen zeitlichen Rückstand von etwa einem Jahr.
An den Erhebungen zum diesjährigen Ländervergleich in Mathemathik und den Naturwissenschaften nahmen im Mai und Juni dieses Jahres bundesweit etwa 50.000 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe aus über 1.300 Schulen teil. Die Ergebnisse werden in etwa einen Jahr veröffentlicht.
Redaktion (ph)