Exzessive Internetnutzung

Etwa 2,5 Prozent der 12- bis 25-Jährigen in Deutschland nutzen exzessiv Internet- und Computerspiele. Das geht aus einem aktuellen Forschungsbericht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hervor. Die meisten Jugendlichen setzen aber auf Kommunikationsangebote. Zu den Studienergebnissen erklärte Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA: "Für junge Menschen ist die Nutzung des Internets zur Selbstverständlichkeit geworden. In Schule und Beruf wird Medienkompetenz vorausgesetzt. Gleichzeitig ist mit der hohen Attraktivität von Internetangeboten und Computerspielen aber immer auch das Risiko einer exzessiven und problematischen Nutzung gegeben."
Mit ihrem Präventionsangebot "Ins Netz gehen" setzt die BZgA bei Jugendlichen ab 12 Jahren an, um den kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen und Internet zu fördern und für die Risiken einer exzessiven Nutzung zu sensibilisieren. Das Online-Beratungsprogramm "Das andere Leben" bietet außerdem Unterstützung an, wenn eine Tendenz zur suchtähnlichen Nutzung von Computerspielen und Internetangeboten vorliegt.
Weitere Informationen:
www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/
Redaktion (ch)