Neue Studie zum Geschichtswissen deutscher Schüler

In einer vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie mehreren Bundesländern geförderten Studie des Forschungsverbunds SED-Staat an der Freien Universität Berlin wurde erstmals vergleichend ermittelt, was Jugendliche über den Nationalsozialismus, die DDR, die alte Bundesrepublik und das wiedervereinigte Deutschland wissen und wie sie über historisches Geschehen urteilen.
Befragt wurden insgesamt 7 500 Schüler neunter und zehnter Klassen aus fünf Bundesländern, wobei es um Wissen über den Nationalsozialismus und Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ging.
Auffallend ist, dass es Schülern offensichtlch besonders schwer fällt, unterschiedliche Regierungssystem richtig einzuordnen und klare Trennlinien zwischen Demokratie und Diktatur zu finden.
Die Wissenschafler um Professor Dr. Klaus Schroeder möchten mit ihren Erkenntnissen insbesondere Diskurse darüber anstossen, wie junge Menschen gegen diktatorische Verführungen jedweder Couleur immunisiert werden können und diesbezügliche Defizite und Perspektiven aufzeigen.

Die Ergebnisse sind in der Reihe "Studien des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin" als Band 17 erschienen.

Information:
http://www.cms.fu-berlin.de

Kurzfassung:
http://www.cms.fu-berlin.de/v/fsed/aktuelles/Buch

Redaktion (ph)