Pisa steht für den Bruch mit einer 2500-jährigen europäischen Bildungsgeschichte

Die Gesellschaft für Bildung und Wissen, ein internationaler Verbund von mehr als einhundert Professoren aus dem Hochschulbereich sowie von Lehrern, Schulleitern und Elternvertretern, kritisiert in einem Beitrag anlässlich einer Tagung an der Goethe Universität Frankfurt die Unterrichtsreformen, die seit den Pisa-Studien stattgefunden haben.
Durch die von der OECD initiierten Pisa-Tests habe ein Paradigmenwechsel hin zu einer Ökonomisierung der Bildungsarbeit, einhergehend mit dem Entzug der nationalen bzw. demokratischen Kontrolle der öffentlichen Bildung durch sogenannte Soft Governance stattgefunden. Der beschrittene Irrweg führe zu dem rein utilitaristischen Bildungsverständnis nach dem anglo-amerikanischen Modell.

Information:

http://bildung-wissen.eu/

Beitrag:
http://bildung-wissen.eu/.../irrwege.pdf http://bildung-wissen.eu/wp-content/uploads/2012/12/klein_kissling.pdf

Redaktion (ss)