Prüfung frei zugänglicher Unterrichtsmaterialien ist Ländersache

In der Antwort auf eine kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Partei "Die Linke" bezüglich der Prüfung von frei zugänglichen Unterrichtsmaterialien verweist die Bundesregierung auf die "föderale Kompetenzverteilung". Derartige Materialien werden häufig von Wirtschaftsverbänden und Unternehmen erstellt und nicht wie Schulbücher staatlich geprüft. Sie stehen unter dem Verdacht der einseitigen Darstellung und Schleichwerbung. Laut der Linken besteht die "Gefahr, dass die Ziele schulischer Bildung der staatlichen Aufsicht entzogen werden". Die Bundesregierung liefert leider keine klare Antwort auf die Fragen der Linken-Fraktion.

Information: http://www.verbraucherbildung.de/meldung/pruefung-frei-zugaenglicher-unterrichtsmaterialien-bleibt-laendersache

Antwort der Bundesregierung: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/024/1802400.pdf

Redaktion (th)