Rip, mix, copy – Die (legale) Mischung machts: Schulbücher und Open Educational Resources (OER)

Viele Lehrer lieben es, sich ihre Unterrichtsmaterialien aus verschiedenen Quellen zusammenzustellen. Dabei ist jedoch das Copyright der jeweiligen Quelle zu beachten denn kopiert werden dürfen nur 12 Prozent des jeweiligen Werkes. Im digitalen Zeitalter werden aber nicht mehr ganze Seiten kopiert, sondern es werden einzelne Bilder oder Textpassagen aus dem Buch per Scan collagiert. Dies erschwert die Berechnung des Prozentwertes zusätzlich. Zur individuellen Collage kommen außerdem rein digitale Materialien, bestenfalls aus Open Educational Resource-Quellen, also aus frei verfügbaren online einsehbaren Materialien, welche das herkömmliche Urherberrecht um eine liberalere Creative Commons Lizenz erweitern.
Neben dem schon im Edumeres-Newsbereich vorgestellten OER-Projekt SE-GU (selbstgesteuerter entwickelter Geschichtsunterricht), das für Lehrer und Schüler frei verfügbare Materialien für den Geschichtsunterricht bereitstellt, steht für Interessierte, die sich vertiefend mit der Open Educational Resources Inititative beschäftigen wollen, ein ausführliches Whitepaper zu Grundlagen, Akteuren und derzeitigem Entwicklungsstand zum Download bereit.

Weitere Informationen bietet der aktuelle Artikel „Schulbuch sucht legale Nachfolger“ in der TAZ:
http://www.taz.de/Unterrichtsmaterial-an-Schulen/!92570/

Edumeres-Newsbeitrag des Forschungsprojekt segu - selbstgesteuert-entwickelnder Geschichtsunterricht
http://www.edumeres.net/en/information/home/post/article/forschungsprojekts-segu-selbstgesteuert-entwickelnder-geschichtsunterricht.html?tx_ttnews[backPid]=13&cHash=b37590eeb1

Whitepaper zu OER an Schulen
http://www.joeran.de/oer-an-schulen-in-deutschland/

CC-your-Edu:
http://www.cc-your-edu.de/

Redaktion (sb)