Der gute Ruf deutscher Hochschulen
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Deutsche Hochschulen genießen international hohes Ansehen. Viele Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass hier die besten Arbeitsbedingungen für ambitionierte Wissenschaftler geboten werden. Einer von ihnen: Der US-Amerikaner Prof. Dr. Alec Wodtke. Der Chemiker hat seit 2011 eine Humboldt-Professur an der Universität Göttingen innen und ist wissenschaftlicher Direktor des MPI für biophysikalische Chemie.
Seiner Meinung nach sind zwei Aspekte für dieses positive Bild der deutschen Hochschullandschaft verantwortlich:
Erstens: Geld sei zwar - wie überall - wichtig, aber nicht die treibende Kraft. Vielmehr würde Kreativität gefördert und interessante Ideen honoriert, denn:
"Starke Köpfe stellen die schwierigen Fragen, weil sie sie faszinierend finden. Und nicht, weil sie gerade in Mode sind. Diese Freidenker müssen in ihrem Mut bestärkt werden, allein voranzugehen."
Zweitens: Ruhm spiele im Akademischen Kontext in Deutschland keine so große Rolle. Wichtig seien die wissenschaftlichen Leistungen, die tatsächlich vollbracht wurden.
Der einzige Kritikpunkt Wodtkes: Der Akademische Mittelbau bekomme an Deutschen Hochschulen nicht die Anerkennung, die er eigentlich verdient.
Weitere Informationen:
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/us-forscher-lobt-wissenschaftsstandort-deutschland-a-946167.html
Redaktion (al)