Friedensforschung in Osnabrück
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Ein Forschungsprojekt mit dem Titel „Mediale Konstruktion von Frieden in Europa 1710-1721“ startet im Frühjahr 2014 am Institut für Kulturgeschichte der frühen Neuzeit (IKFN) an der Universität Osnabrück. Hierbei soll es gelingen, den universitären Schwerpunkt der Friedensforschung um eine historischen Perspektive zu erweitern. Frühzeitliche Friedensvorgänge werden von den Wissenschaftlern als kommunikative Vorgänge erforscht. »Mit diesem Projekt wird nicht nur die frühneuzeitliche Friedensforschung aus der Engführung auf diplomatische Interaktion herausgeholt und an die gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen rückgekoppelt. Vielmehr sollen auch die Potenziale der vormodernen, noch nicht nationalstaatlich geprägten Gesellschaften für die Analyse gegenwärtiger Friedensprobleme ausgelotet werden, in denen immer öfter nicht-staatliche Akteure eine zentrale Rolle spielen«, erläutert Schmidt-Voges die Zielrichtung des Forschungsprojektes, das über drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.
Weitere Informationen:
http://idw-online.de/de/news559282
Redaktion (ch)