Grenzen der Toleranz gegenüber Muslimen
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Unter dem Titel „Grenzen der Toleranz“ ist die viel beachtete internationale Studie zur Religionsvielfalt von Prof. Dr. Detlef Pollack aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ in Buchform erschienen. Zentrales Ergebnis der repräsentativen Emnid-Erhebung des Religionssoziologen und seines Teams ist, dass die Mehrheit der Deutschen ein viel negativeres Bild von Muslimen hat als ihre Nachbarn in Frankreich, Dänemark oder den Niederlanden. Solchen Vorurteilen könne am besten durch persönliche Kontakte zu Muslimen vorgebeugt werden. In Politik und Medien stießen die 2010 erstmals vor der Presse veröffentlichen Befunde auf viel Resonanz. Gut 200 Journalisten in 20 Ländern berichteten darüber. Die Studie kam im Bundestag und auf zahlreichen Symposien zu Sprache. Nun hat das Forscherteam eine ausführliche und differenzierte religionssoziologische Auswertung des Zahlenwerks im Verlag Springer VS vorgelegt.
Weitere Informationen:
www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/aktuelles/2014/jan/PM_Grenzen_der_Toleranz_gegeueber_Muslimen.html
Redaktion (gei)