Putin für einheitliche Geschichtsschulbücher

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich für einheitlichere Geschichtsschulbücher für russische Mittelschulen ausgesprochen.
Insgesamt sei der Schulbuchmarkt zu stark kommerzialisiert und schlecht regulierbar. Er äußerte ferner, dass Schulbücher "für verschiedene Altersgruppen geeignet und zugleich im Rahmen einer einheitlichen Konzeption, im Rahmen der Kontinuitätslogik der russischen Geschichte, der wechselseitigen Verbundenheit aller ihrer Etappen und der Achtung aller Kapitel unserer Vergangenheit gestaltet sein" sollten. Dazu solle auch an konkreten Beispielen gezeigt werden, dass Russland durch die Einigung verschiedener Völker, Traditionen und Kulturen entstanden ist. In der Vergangenheit hatte er sich bereits ähnlich geäußert. Befürchtet wird nun, dass sich die Spielräume für einen offenen, liberalen und pluralistischen Geschichtsunterricht weiter verengen werden.

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Redaktion (ss)