Schulnoten nach Sympathie
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SpiegelOnline hat eine Artikel-Reihe unter dem Namen „Lehrergeständnisse“ veröffentlicht. Die positiven sowie negativen Berichte der Lehrkräfte haben eins gemeinsam: sie sind anonym, ehrlich und lassen den Berichterstatter nicht immer im besten Licht erscheinen. Eine Deutsch-Lehrerin hat beispielweise gestanden, dass sie und ihre Kollegen nicht frei davon sind, ihre Schülerinnen und Schüler auch nach Sympathie zu benoten. Sie berichtet, dass sie eine Inhaltsangabe für ihren Sohn verfasst hat, dessen vorherige Hausarbeiten bloß mit ausreichend bewertet wurden. Als selbst ihre Arbeit eine schwache 4 bekam, schaltete sie die Schulleitung ein und bestärkte ihre Vermutung, dass in diesem Fall nicht die bloße Leistung beurteilt wurde, als die Schulleitung die Zensur deutlich nach oben korrigierte.
Informationen:
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/noten-an-schule...
http://www.spiegel.de/thema/lehrergestaendnisse/
Redaktion (sz)