Studie über Geschichtswissen

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Forschungsverbunds SED-Staat der Freien Universität Berlin haben in einer Langzeitstudie unter der Leitung von Professor Klaus Schroeder das Geschichtswissen deutscher Jugendlicher untersucht. Jetzt liegen detaillierte Analysen für die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vor. Danach weisen vor allem die Schüler Sachsen-Anhalts das beste zeitgeschichtliche Wissen aufweisen.
Generell ist das Geschichtswissen der ostdeutschen Jugendlichen höher einzuschätzen als das der westdeutschen Schüler und Schülerinnen. Bayerische Jugendliche hatten beispielsweise oft Schwierigkeiten, zwischen Diktatur und Demokratie zu unterscheiden. Schüler aus Nordrhein-Westfalen neigten häufig dazu den Nationalsozialismus positiv zu bewerten.
Im Rahmen der Längsschnittanalyse wurden 785 Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren mehrfach befragt.

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Erstmeldung:
edumeres.net

Redaktion (tz)