Umweltbewußtsein in Deutschland 2012

Die Ergebnisse der seit 1996 durchgeführten biannualen Repräsentativbefragung der deutschen Bevölkerung nach ihen Einstellungen zur Umwelt zeigt erneut den hohen Stellenwert des Themas im Bewußtsein der Befragten.
Nach der Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität im Zusammenhang mit der aktuellen europäischen Finanzkrise folgen die Umweltprobleme an zweiter Stelle - 35% der Befragten sehen im Schutz der Umwelt eine der wichtigsten politischen Herausforderungen der Gegenwart. Allerdings gibt es neben dem weiterhin bestehenden generellen Auseinanderfallen des erfragten Bewußtseins und des tatsächlichen Alltagsverhaltens auch große Unterschiede in untersuchten Einzelbereichen Wohnen und Mobilität sowie HaushaltsorganisationL und Lebensmitteleinkauf.
So geben nun schon 20 Prozent der Befragten an, Ökostrom zu beziehen, das ist mehr als das Doppelte gegenüber 2012, und 12 Prozent legen ihr Geld in erneuerbare Energien an, eine Verdreifachung in nur zwei Jahren. Im Gegensatz dazu ist allerdings die Bereitchaft zum Einsparen elektrischer Energie und zum Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte deutlich zurück gegangen.
Die vom Bundesumweltminister Peter Altmaier und dem Präsident des Umweltbundesamtes Jochen Flasbarth vorgestellte Studie 2012 wurde vom Institut für Sozialinnovationen in Zusammenarbeit mit der Philipps-Universität Marburg durchgeführt. Dazu wurden im Zeitraum von Juli bis August 2012 zweitausend Personen von der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH Bielefel din mündlichen Interviews befragt.

Information:
http://www.bmu.de - http://www.nachhaltigkeitsrat.de

Studie:
http://www.bmu.de/.../Umweltbewusstsein-2012-web_bf.pdf

Redaktion (ph)