Wissenschaftsjahr 2013 - Demografische Chance
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Das Alter, die Größe und die ethnische Zusammensetzung einer Bevölkerung kennzeichnen den demografischen Wandel. Wir werden älter, weil wir gesundheitsbewusster leben können und die Medizin beträchtliche Fortschritte gemacht hat. Wir werden weniger, weil mehr Menschen sterben als geboren werden. Wir werden vielfältiger, weil mehr Menschen aus dem Ausland in unser Land einwandern und darüber hinaus unsere Lebensläufe facettenreicher werden.
"Kaum eine Entwicklung wird Deutschland in den kommenden Jahren so prägen wie der demografische Wandel. Die Alterung und die Abnahme der Bevölkerung lassen sich kurzfristig zwar nur wenig beeinflussen. Wir können die Folgen der demografischen Veränderungen jedoch aktiv mitgestalten", heißt es im Vorwort der Bundesministerin, Prof. Dr. Annette Schavan, zur Forschungsagenda der Bundesregierung für den demografischen Wandel "Das Alter hat Zukunft". Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat verschiedene Forschungsprogramme und Initiativen aufgelegt, die sich mit den vielen Aspekten des demografischen Wandels beschäftigen. In diesem Zusammenhang wird auch das Wissenschaftsjahr 2013: Die demografische Chance maßgeblich zur Beantwortung der Frage "Wie erhalten wir unter den gegebenen demografischen Bedingungen unsere Innovationsfähigkeit?" beitragen.
Informationen:
http://www.wissenschaftsjahr2013.de - http://pt-ad.pt-dlr.de/de/155
Dossier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung:
http://www.bmbf.de/de/20112.php
Redaktion (ss)